Columbusstraßenfest!

Liebe Leute, groß und klein!

Wir möchten euch ganz herzlich einladen – zu einem bunten Kleinkunst-Straßen-Fest in den Gefilden Löbtaus! Zu einem Fest, das lebendig wird durch die Mitgestaltung von allen, die daran Freude haben – nämlich euch!

Es findet am Samstag, den 28.05.11 ab 13:00 Uhr auf der Columbusstraße (Haltestelle Tharandter Straße, DD) statt und ist ganz sicher kostenlos, aber auf keinen Fall umsonst…

Von 13 bis ca. 18 Uhr wird es eine Vielzahl an Workshops geben, von Jonglieren und Slacklinen, Akrobatik und Clownen über Samba und Singen bis zu Kreativworkshops wie Bodypaintinggemälde, Spraying und Holzwerken. Wer mehr Lust auf inhaltlichen Input hat, kann sich mit verschiedenen Vorträgen beschäftigen. Oder ihr chillt euch einfach gemütlich auf Wiesen und Sofas, genießt Tee und Kuchen und lernt Nachbarn und Freunde kennen. Je mehr Musik an jeder Ecke, desto lebendiger wird es auch. Deswegen bringt gerne eure Instrumente und Stimmen mit auf die Straße.

Für die kleinen Menschen unter uns gibt es buntes Kinderprogramm – ihr könnt wählen zwischen Planschen, Märchen, Schminken – oder alles gleichzeitig machen?!

Falls ihr eine Idee für einen Workshop oder einen anderen Programmpunkt habt, wendet euch am besten per Email an strassenfest@17q.de, kommt spontan zu einem unserer Treffen oder schaut auf unserem Wiki vorbei! => http://www.strassenfest.17q.de (Benutzername: strassen Kennwort: fest).

Ab 18 Uhr heißt es dann Vorhänge Auf! für die zwei Bühnen des Abends. Lasst euch von Jazz- und Trommelklängen verzaubern, bestaunt Feuergaukelei, genießt das Lagerfeuer und die Vokü (Volksküche, d.h. leckeres Essen für jedermensch). Oder ekstasiert zu den Rhythmen von Elektro und Balkan-Klängen. Wer mag, kann sich dann noch selbst auf die Offene Bühne schwingen und die Klänge seines Instrumentes mit denen der anderen vereinen.

Die ganze Zeit über soll es auch einen Tauschbazar geben, zu dem ihr Gegenstände, Gedanken und Kleidung mitbringen könnt, die ihr gerne verschenken oder gegen etwas noch unbekannt passendes eintauschen wollt.

Außerdem freuen wir uns über Beiträge zum nachmittäglichen Kaffeebuffet – wie Kuchen oder anderes Fingerfood (= alles, was sich ohne Teller und Besteck essen lässt).

Kommt vorbei, bastelt, turnt, diskutiert, kreativiert und schlemmt mit uns – wir freuen uns auf euch!

Viele liebe Grüße
aus der Columbusstraßennachbarschaft.

Keine Lippenstifte für Nazis!

Frau schmierte Hakenkreuz an Haltestelle

Zeit: 01.05.2011, gegen 22.30 Uhr
Ort: Dresden-Neustadt

Dresdner Polizeibeamte nahmen Sonntagabend eine junge Frau (22) fest, die ein Hakenkreuz an eine Haltestelle geschmiert hatte.

Die 22-Jährige malte mit Make-up das Hakenkreuz an eine Scheibe der Haltestelle Königsbrücker Straße/ Bischofsweg. Ein Passant hatte den Vorfall beobachtet und die Polizei alarmiert. Die eingesetzten Beamten nahmen die Frau noch an der Haltestelle fest. Ein Atemalkoholtest bei der 22-Jährigen ergab 1,3 Promille.

Die Dresdner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle

Erste Video-Eindrücke des Tages #19Februar

Wasserwerfer am Münchner Platz

Naziangriff auf die Praxis in Löbtau

Volker Löschs Augenzeugenbericht zu Stuttgart 21

Über die Proteste gegen Stuttgart 21 wird schon lange auf allen möglichen Plattformen berichtet und diskutiert. Seit Donnerstag Abend gab und gibt es in ganz Deutschland Soli-Aktionen für die Opfer der Polizeigewalt dort. (Über den sogenannten „Schwabenstreich“ in Dresden berichtete u.A. addn.me.)

Heute fand ich eine, wie ich finde, sehr gute und autentische Ansprache des Theaterregisseurs Volker Lösch dazu, die ich hiermit weiter verbreiten möchte:


via Direkte Aktion (dort gibt’s auch die Textversion)

Story of Stuff

Story of Stuff – German from UTOPIA AG on Vimeo.

SaZ 4 erschienen.

interessant, interessant. download it. read it. diskuss it.

saz4

Dresden-Nazifrei-Aktionskonferenz am 8./9. Oktober

via dresden-nazifrei.com:

Am 13. Februar 2010 ist uns gemeinsam gelungen, was viele nicht für möglich gehalten haben: Auf der Aktionsgrundlage von Massenblockaden sind über 10.000 Menschen nach Dresden gekommen und haben gemeinsam mit tausenden Dresdner_innen den europaweit größten Naziaufmarsch blockiert!
Für 2011 mobilisieren die Nazis bereits jetzt nach Dresden. Wir sind entschlossen, uns den Nazis wieder in den Weg zu stellen und an den diesjährigen Erfolg anzuknüpfen. Mit unserer Aktionskonferenz wollen wir gemeinsam mit allen, die bereits 2010 mit ihrem Engagement zu dem Erfolg der Blockaden beigetragen haben und allen neuen Interessierten den Startschuss für die Vorbereitung für 2011 geben.
In verschiedenen Workshops wollen wir uns mit inhaltlichen und praktischen Aspekten unserer Bündnisarbeit beschäftigen und die Grundlagen für unsere weitere Vorbereitung legen.

WANN UND WO
Vom 8. bis 9. Oktober 2010 in Dresden in der Dreikönigskirche (Freitag) und im DGB-Volkshaus (Samstag).

PROGRAMM
Ziviler Ungehorsam und Widerstand, Gedenken und Opfermythos, Extremismusdoktrin, Bedeutung der Aufmärsche für die Naziszene, Nazis in Sachsen, Polizeitaktiken, juristische Aspekte der Blockaden, lokale und überregionale Bündnisse, Blockadetraining, Pressearbeit, Busorganisation

18.09.2010 15.00 Uhr


„Lebensmitteldiebe“ beim Containern festgenommen

Containertes Essen
(Bildquelle Dieses Bild beschreibt nicht das unten beschriebene, containerte, verfallene Essen Diebesgut)

Zwei junge Männer im Alter von 19 und 21 Jahren müssen sich derzeit wegen Hausfriedensbruch und Diebstahls geringwertiger Sachen verantworten.
Eine Anwohnerin hatte vergangene Nacht Unbekannte auf dem Gelände eines dortigen Supermarktes an der Leubnitzer Straße bemerkt. Sie alarmierte daraufhin die Polizei.
Die eingesetzten Beamten nahmen schließlich auf dem umzäunten Gelände zwei junge Männer aus Radebeul vorläufig fest. Das Duo hatte entsorgte Lebensmittel aus Containern gestohlen.
Angaben zur Schadenshöhe liegen gegenwärtig nicht vor.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei

Im Mai 2009 beschäftige sich der Sächische Landtag mit dem sog. Containern in einer kleinen Anfrage (pdf).

Vom Inhalt zur Interventionskirtik

Die Sächsische Zeitung berichtet (eine Woche zu spät später) über eine Störaktion im Dresdner Stadtrat. Der kurze Bericht wirkt relativ sachlich, nur diskutiert er nicht den Inhalt der Störaktion, die Orosz‘ Handhabe mit den Brandanschlägen betrifft. Statt dessen geht es um Orosz‘ Intervention. Hm. Immerhin. Aber trotzdem: eigentlich langweilig. addn-Artikel dazu hier.

Störaktion im Stadtrat löst Streit um Helma Orosz aus
Thilo Alexe

Lautstarke Proteste linker Jugendlicher im Stadtrat rufen die Fraktionen auf den Plan.
Die Aktion war kurz und laut: Während die SPD zum Thema Brandanschläge in Dresden eine Frage an Rathauschefin Helma Orosz (CDU) stellte, raschelte es plötzlich. Rund ein Dutzend offenbar linker Jugendlicher warf Flugblätter der „Antifaschistischen Aktion“ von der Besuchertribüne in den Ratssaal. Zudem beschwerte sich eine Rednerin per Megaphon über die Oberbürgermeisterin. Tenor der Kritik: Orosz habe sich nach zwei Anschlägen auf linke Wohnprojekte in Schweigen gehüllt. Erst nach dem Angriff auf den jüdischen Friedhof sei sie in die Offensive gegangen und habe die Tat verurteilt.

Polizei in der Pause

Die Oberbürgermeisterin hatte zunächst souverän reagiert. Sie wies die Jugendlichen auf die Sitzungsordnung hin, die Äußerungen von Zuschauern nicht vorsieht. Sie drohte ferner, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Die Gruppe beruhigte sich und hörte weiter zu. In der Sitzungspause aber erschien die Polizei und nahm offenbar Personalien auf. Rückendeckung für Orosz kommt nun von der FDP. Die Oberbürgermeisterin habe umsichtig gehandelt, sagt Fraktionschef Holger Zastrow.

Und fügt hinzu: „Als Stadträte können wir froh sein, dass die Polizei da war. Denn was wäre passiert, wenn die Störer sich nicht beruhigt oder gar mit Gegenständen geworfen hätten?“ So hätten linke Störer im Februar 2000 Stadträte mit Mehl und Eiern traktiert.

Zuvor hatten sich die Grünen skeptisch geäußert. Sie wollen wissen, ob die Polizei mit Zustimmung von Orosz geholt wurde. Stadträtin Elke Zimmermann verwies darauf, dass früher Dynamo-Fans bei Debatten zum Stadion mit Bierflaschen auf der Tribüne gesessen hätten. Vor diesem Hintergrund sei das Vorgehen gegen die Jugendlichen nur schwer verständlich.

Die Grünen haben einen Fragenkatalog an Orosz formuliert, um das Geschehen vom vergangenen Donnerstag aufzuarbeiten.

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